SECO ist eine tansanische NGO in Njombe, der etwa 50.000 Einwohner großen Distrikthauptstadt des gleichnamigen Distrikts Njombe im touristisch eher unentschlossenen Süden Tansanias. Sie wurde 2002 gegründet und hat heute etwa 10 Mitarbeiter. Der Name SECO ist die Abkürzung für Sustainable Economic and Environmental Conservation Organisation. Ziel der NGO ist es, Armut in Njombe nachhaltig zu beseitigen und Entwicklung zu fördern. Das Motto von SECO lautet „Community without poverty“. Dazu wird in den Bereichen des Klima- und Umweltschutzes sowie der Menschen- und Frauenrechten gearbeitet. Die Projekte erstrecken sich über alle Teile des gesellschaftlichen Lebens von Aufklärungsprogrammen an Schulen über Kinder- und Jugendarbeit und Aids-Prävention bis hin zur Verbesserung der Wasserversorgung und der Effektivität der Landwirtschaft. Dabei arbeitet SECO mit vielen internationalen NGOs zusammen.

Ein aktuelles Projekt von SECO ist der Aufbau eines Aufklärungszentrums für Kleinbauern und -bäuerinnen, die sich hinsichtlich Ertragssteigerung durch verbessertes Saatgut, Wassersparen durch Tröpfchenbewässerung, Haltung von Nutztieren etc. weiterbilden wollen. Das Projekt steht noch am Anfang. Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit Menstruationshygiene an Schulen. Etwa einmal wöchentlich fahren einige Mitarbeitende an verschiedene Schulen in der Region um Njombe, um Lehrer_innen zu diesem Thema fortzubilden, mit dem Ziel, dass die Informationen eine breite Masse erreichen. Mädchen sollen dadurch aufgeklärt werden und Zugang zu Damenbinden erhalten, um letztendlich weniger Schule zu verpassen. Die derzeitigen Freiwilligen arbeiten des Weiteren zum Thema Müll. Seco möchte erreichen, dass insbesondere Plastikmüll gesammelt und recycelt wird. Dies wirkt nicht nur Verschmutzung und Klimawandel entgegen, sondern kann auch Arbeit schaffen und Armut verringern. Es soll ein Bewusstsein für das Thema geschaffen und die Menschen zum Umdenken angeregt werden.


Aufnahmeorganisation SECO...

  • ist Partnerorganisation der DTP seit 2015.

Aufgabenbereiche der Freiwilligen

Die konkreten Aufgaben ergeben sich i.d.R. vor Ort und hängen stark von dem aktuellen Bedürfnissen der Organisation und den Kenntnissen, Ideen und der Motivation der Freiwilligen ab.

  • Mitwirken in landwirtschaftlichen Projekten für Kleinbauern
  • Weiterentwicklung des Plastik-Recycling-Projektes
  • Mitwirken an der Erstellung von Projektplanungen und -berichten
  • Berichterstattung nach Deutschland

Gefragte Kenntnisse der Freiwilligen

Die Organisationen bewerben sich jährlich neu um Freiwillige und können dabei spezielle Kenntnisse angeben, die für die Projekte des Folgejahres hilfreich wären. Diese Kenntnisse sind ausdrücklich keine Voraussetzungen! Entscheidend sind die Motivation, Mut sich einzubringen und selbstständig zu arbeiten und die Bereitschaft Swahili zu lernen.

  • Bereit sein, in sehr ländliche Regionen zu fahren, um mit der Bevölkerung dort zu arbeiten
  • Kenntnisse über Umweltthemen allgemein sind willkommen
  • Grundlegende Computerkenntnisse

Unterkunft und Verpflegung

Die Freiwilligen leben in Gastfamilien. Das Leben in Gastfamilien bringt diverse Vorteile mit sich. Die Freiwilligen finden sich besser in die Kultur ein, können Familienfeste besuchen, lernen Nachbarn und Freunde kennen, sie erlernen die Landessprache Swahili schneller und sind sicher.