CO2 Fußabdruck des Freiwilligendienstes
CO2 Fußabdruck des Freiwilligendienstes

CO2 Fußabdruck des Freiwilligendienstes
Im Jahr 2010 haben wir eine Studie zum ökologischen Fußabdruck eines Freiwilligenjahres mit der DTP durchgeführt. Dazu wurden die zwei Freiwilligen-Jahrgänge 2008/09 und 2009/10 zu ihrem Reise- und Konsumverhalten und dem erhaltenen Besuch während des Jahres befragt. In die folgende Ausarbeitung sind die Angaben von 20 Freiwilligen eingeflossen.

Während des Freiwilligenjahres emittieren die Freiwilligen bei den getroffenen Annahmen weniger als die Prokopf-Emissionen in Deutschland. Im Schnitt bekommen Freiwillige jedoch 2,68 Besuche. Besuch, der sonst wahrscheinlich weniger weit reisen würde. Gemeinsam emittieren Freiwillige und Besucher*innen weit mehr als die Prokopf-Emissionen in Deutschland. Im Vergleich zu den Prokopf-Emissionen in Tansania sind beide Szenarien mit den 51-fachen bzw. 141-fachen Emissionen überdimensional höher. Das wirft Fragen globaler und ökologischer Gerechtigkeit auf!

Der beste Weg das Klima zu schützen ist, Emissionen zu vermeiden. Wer sich für eine Reise nach Tansania entschieden hat, steht vor dem Problem, dass es keine sinnvolle Alternative zum Flug gibt. Es besteht jedoch die Möglichkeit die Emissionen zu kompensieren. Das Prinzip der CO2 Kompensation ist einfach: „Finanziere die Einsparung von CO2 andernorts, um die eigenen Emissionen in der Bilanz auszugleichen“. Aus ökonomischen Gründen werden die Emissionen dort vermieden, wo die Kosten möglichst gering sind. Der Ort ist dabei aufgrund des globalen Klimas irrelevant, sodass viele Projekte in Ländern des globalen Südens durchgeführt werden.

Die gesamten Ergebnisse und Schlussfolgerungen:

Dokumentation CO2-Fußabdruck (Stand 2013)

Flyer CO2-Fußabdruck (Stand 2011)